Robert-Bosch-Berufskolleg

der Stadt Dortmund

RBB-Hauptgebaeude
 
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Unterschriften-Übergabe im Rathaus

50 Schüler*innen des Robert-Bosch-Berufskolleg kamen am 10.07.2017 in das Dortmunder Rathaus, um gegen fehlende Sitzgelegenheiten, u.a. auf dem Pausenhof am RBB, zu protestieren.
Die Bürgermeisterin Birgit Jörder (SPD) hörte sich zunächst den Unmut und das Begehren der Schüler*innen im Saal der Partnerstädte an. „Die vorhandenen Sitzplätze sind nicht annähernd ausreichend, wenn man sich in den Pausen mit seinem Essen und Trinken nicht auf den Treppenfluren aufhalten möchte“, erläuterte der kommissarische SV-Sprecher Kevin Butschko die Umstände am RBB.
Anschließend überreichte die Schülervertretung einen Ordner mit fast 1000 Unterschriften der RBB-Schüler*innen an Frau Jörder.
Sie wird sich über die Problematik informieren und zur Diskussion weiterleiten.


Bundestags-Abgeordnete auf Stippvisite am RBB

Sabine Poschmann (MdB)

Mit großem Interesse kam Frau Sabine Poschmann (SPD) zu Besuch in das Robert-Bosch-Berufskolleg. Trotz ihres straffen Terminkalenders machte sie ihr Versprechen wahr, um unsere Schule zu besichtigen. „Anlass war ein Termin im März 2017, als Herr Tietz mich mit seinen Schülern im Bundestag in Berlin besuchte und vom RBB berichtete. Mehr ...


Mediengestalter tauschten sich aus

Eine Woche war Andy Lunn, Leiter der Medienabteilung vom Leeds City College, bei unseren Mediengestaltern zu Gast.
Es fand ein intensiver Informationsaustausch über die technische Ausstattung und die Ausbildungsinhalte der Medienabteilungen beider Schulen statt. Dabei wurden viele Gemeinsamkeiten festgestellt.
Daher wurde vereinbart, eine längerfristige Kooperation zwischen den beiden Schulen ins Leben zu rufen. So werden im Dezember 2017 vier Schülerinnen und Schüler des Leeds City College für zwei Wochen das RBBK besuchen und einen Film mit einem sozialen Schwerpunktthema Dortmunds drehen. Im Gegenzug sollen im Frühjahr 2018 vier Mediengestalter aus Dortmund zu Filmarbeiten nach Leeds entsandt werden.

Schulleiter Klaus Manegold, EU-Koordinatorin Kerstin Rickertsen, Andy Lunn und Bereichsleiter Jörg Baer freuen sich auf die internationalen Projekte

Erasmus+ Projekt Austausch nach Leeds

Nachdem das Robert-Bosch-Berufskolleg im Februar Besuch von Auszubildenden und Ihren Lehrern vom Leeds City College hatten, reisten im Mai Auszubildende aus Dortmund für drei Wochen in die Partnerstadt Leeds. Sie waren zu Gast im Fachbereich IT des Leeds City College. Dort nahmen Sie an Kursen teil und erhielten darüber hinaus fachgerechte Arbeitsaufgaben von der Lehrerin und Mentorin Ms Scott. Auch in Kurse und Workshops anderer Abteilungen durften Sie hineinschnuppern. So nahmen Sie an einem Workshop zum Thema "Employability & Enterprise Skills" teil, der in Zusammenarbeit mit der Lloyds Banking Group im Business Department am College angeboten wurde. Genau wie die englischen Kommilitonen mussten auch die Teilnehmer aus Dortmund ihre Ergebnisse immer wieder vor dem Moderatorenteam aus Bankern und Lehrern präsentieren – auf Englisch. So konnten die Auszubildenden nicht nur die Vor- und Nachteile des englischen Berufsschulsystems kennenlernen, sondern sammelten wertvolle Erfolgserlebnisse mit der englischen Sprache.
Den Austausch nutzten die Auszubildenden ebenfalls, um die kulturellen Sehenswürdigkeiten vor Ort zu erkunden. Das Highlight der Reise war eine Fahrt nach York. Dort konnten die Auszubildenden die größte mittelalterliche Kirche in England besichtigen. Außerdem erkundeten sie zusammen mit einigen einheimischen Studenten die Stadt Leeds und besichtigten die Sehenswürdigkeiten von Dortmunds englischer Partnerstadt.
Hinsichtlich des Fazits waren sich die Auszubildenden nach ihrer Rückkehr in Deutschland einig: "Der Austausch war eine tolle Erfahrung mit vielen spannenden Eindrücken. Ich würde jederzeit noch mal fahren wollen und hoffe, dass auch andere Azubis die Möglichkeit zu einem Besuch in Leeds bekommen."


Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) des Bundes vergibt Preis

Das Robert-Bosch-Berufskolleg ist auch dabei

Belohnt wurde eine Gemeinschafts-Aktion, die eine Art soziale Plastik, bestehend aus einer Vielzahl von silbern glänzenden, aufblasbaren Würfeln darstellte.
Hintergrund dieser kollektiven Protestaktion, an der sich auch Schülerinnen und Schüler des Robert-Bosch-Berufskollegs beteiligten, war ein bevorstehender Aufmarsch von Neonazis aus ganz Europa in Dortmund.
Die Schülerinnen und Schüler der Höheren Technikschule bauten 6 Spiegelwürfel als aufblasbare Barrikaden (s. Fotos).

Dies geschah auch unter Anleitung und Mithilfe des Schauspielhauses Dortmund gemeinsam mit dem Künstlerkollektiv Tools for Action und zahlreichen weiteren PartnerInnen der Stadt
Es sollte ein deutliches Zeichen des Widerspruchs gegen Rassismus und Antisemitismus gesetzt werden, was auch eindrucksvoll gelang.
Auf Youtube gibt’s hier einen Film: https://www.youtube.com/watch?v=0tWq32isSqk .
„Nach so langer Zeit doch noch eine Auszeichnung zu erhalten ist ein schönes Gefühl“ freute sich die mitverantwortliche Kollegin Wittler über den Preis. „Das spornt natürlich an, auch weiterhin Aktionen dieser Art zu unterstützen“ blickt Wittler positiv in die Zukunft.

Hier Ausschnitte der Originalartikel der Bundesregierung und der Stiftung Genshagen
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Mittwoch, 21. Juni 2017
Pressemitteilung: 224
Ausgabejahr: 2017

BKM-Preis Kulturelle Bildung 2017 verliehen – Kulturelle und politische Bildung gehen Hand in Hand

Anlässlich der neunten Verleihung des BKM-Preises Kulturelle Bildung am heutigen Dienstag in der Stiftung Genshagen bei Berlin erklärt die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters:
„Nie war der BKM-Preis Kulturelle Bildung politischer als in diesem Jahr. Die Nominierungen zeigen, dass kulturelle und politische Bildung aus Sicht vieler Künstler, Kreativer und Jugendlicher Hand in Hand gehen. Wie wichtig die Projekte der Verständigung sind und welche Bedeutung der Vermittlung zeitgeschichtlichen und politischen Wissens zukommt, erleben wir in unserer immer vielfältiger werdenden Gesellschaft täglich. Mit dem BKM-Preis Kulturelle Bildung wollen wir nicht nur die junge Generation ermutigen, für eine Kultur des Miteinanders in allen Lebensbereichen einzustehen. Vor allem wollen wir Kreativen und Künstlern für ihr Engagement danken, jungen Menschen mit den Mitteln der Kunst kulturelle und politische Teilhabe zu ermöglichen.“
Aus mehr als 100 Vorschlägen hat eine Fachjury zehn Projekte nominiert. Jede Nominierung ist mit einer Prämie von 5.000 Euro verbunden. Jeweils 20.000 Euro erhalten die drei gleichranging ausgezeichneten Preisträger:
Die Spiegelbarrikade (Dortmund, Nordrhein-Westfalen)
Schauspiel Dortmund
Die Spiegelbarrikade besteht aus selbsthergestellten, aufblasbaren, silbern glänzenden Würfeln, die sich innerhalb von Sekunden spielerisch zu Werkzeugen gegen rechtsradikale und neonazistische Demonstrationen zusammenschließen lassen. Beteiligt waren rund 400 Schülerinnen und Schüler sowie 200 Freiwillige.

Preisverleihung und Symposium: »Kunst der Vermittlung – Vermittlung der Kunst« und BKM-Preis Kulturelle Bildung 2017

20.06.2017

Der BKM-Preis Kulturelle Bildung wurde am 20. Juni 2017 zum neunten Mal verliehen. Drei herausragende Projekte der künstlerisch-kulturellen Vermittlung wurden in der Stiftung Genshagen ausgezeichnet:
Die Spiegelbarrikade (Dortmund/ Nordrhein-Westfalen)
Projektträger: Schauspiel Dortmund
Die Spiegelbarrikade ist eine soziale Plastik, bestehend aus einer Vielzahl von silbern glänzenden, aufblasbaren Würfeln. Diese sind von hunderten Händen gebaut worden – u.a. im Schauspiel Dortmund und an 14 Dortmunder Schulen, die sich im Programm „Schulen ohne Rassismus“ zusammengeschlossen haben. Das Theater Dortmund hatte dieses Projekt gemeinsam mit "Tools for Action" gestartet, um am 4. Juni 2016 einen geplanten Aufmarsch von Rechtsextremisten zu stoppen und ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen.


WDR Lokalzeit Dortmund zeigt (am 24.05.2017) außergewöhnliche Geschichte

Der 20jährige Nigerianer Bello Saibu gibt Schülern der Internationalen Förderklasse des RBBK Mathematik-Nachhilfe. Noch bis vor wenigen Monaten drohte ihm die Abschiebung aus der BRD.
Doch mit Hilfe des Projekts „angekommen“ konnte ein Bleiberecht erwirkt werden. Fast ein Jahr lang dauerte dieser Prozess, den Projektleiter Wolfgang Euteneuer persönlich begleitete. In dieser Zeit und trotz aller Ungewissheiten schaffte es Saibu, das deutsche Abitur zu absolvieren und nun schon im 2. Semester an der TU-Dortmund Mathematik zu studieren.
Diese unglaubliche Geschichte portraitierte der WDR für die Lokalzeit Dortmund. Hierzu wurde Saibu unter anderem beim Erteilen von Mathematik-Nachhilfe filmisch begleitet.
Die drei Schüler des Robert-Bosch-Berufskollegs „sind von Bello Saibu und seiner Lebensgeschichte beeindruckt“, äußerten sich Diyar, Ferhat und Ayoub begeistert. „Vielleicht schaffen wir das auch mal so weit“, blicken die drei hoffnungsvoll in die Zukunft.

Foto (v.l.n.r.): D. Hassan, Bello Saibu, F. Mustafa, K. Bandermann mit Kameramann, A. Benchagly, W. Euteneuer, Kameraassitent

Politiker leisten Orientierungshilfe für Erstwähler zur Landtagswahl

Berufs-Schüler fühlen Politikern auf den Zahn

Hier finden Sie den Bericht von Radio91.2 zur Veranstaltung.

Fünf für den NRW-Landtag kandidierende Politiker stellten sich gestern Vormittag (04.05.2017) den spannenden Fragen der 250 Schülerinnen und Schüler in der gemeinsamen Aula des Robert-Bosch- und Robert-Schuman-Berufskolleg.


Anlass der Podiums-Diskussionsrunde war die bevorstehende Landtagswahl und die erstmalige Wahlberechtigung der teilnehmenden Schüler*innen.

Besonders beim intensiven „Speeddating“ mit den Kandidaten erfuhren die angehenden Erstwähler zu Inhalten der einzelnen Parteiprogramme konkrete Standpunkte.
Jeder Polit-Vertreter musste sich hierzu gut zehn Minuten den neugierigen Fragen der Schüler*innen stellen.

Schwerpunkte waren neben schulischen Themen, wie z.B. Inklusion auch die Datensicherheit der sozialen Medien, Cannabislegalisierung, Textverbreitung im Internet und Mobbing.
„Dies sind gerade für uns Jugendliche wichtige Themen­stellungen, mit denen wir uns noch viel zu selten kritisch auseinander setzen“, so Pascal Musiolik, stellvertretender Schülersprecher des Robert-Bosch-Berufskollegs.

„Für die Schülerinnen und Schüler war es eine gute Vorbereitung auf die Landtagswahl mit spannenden Diskussionen zwischen allen Beteiligten“, lobte Schulleiter Klaus Manegold vom Robert-Bosch-Berufskolleg die gelungene Veranstaltung beider Schulen hervor.

Begeistert zeigten sich die Politiker über das Format des Speeddatings. „Das Mitmachen der Schüler*innen und die Möglichkeit direkte Nachfragen beantworten zu können“ fand nicht nur Pirat Torsten Sommer toll.

Auch Schulleiter Rolf Janßen vom Robert-Schuman-Berufskolleg äußerte sich zufrieden: „Die Diskussion und vor allem die persönlichen Gespräche mit den Kandidatinnen und Kandidaten waren für unsere Schülerinnen und Schüler spannend und lehrreich“.
Vorbereitet wurde die Veranstaltung von der Hamburger Agentur „It´s your choice“ mit Unterstützung der Landeszentrale politische Bildung NRW.
Veranlasst haben dieses Treffen Politiklehrerin Bianca Wittler (Robert-Bosch-BK) und ihr Kollege Henning Bestian (Robert-Schuman-BK). „Für die nächste Wahl möchten wir erneut eine Diskussionsrunde organisieren, um weiterhin unsere Schülerinnen und Schüler in ihrem politischen Denken zu unterstützen“, blicken Wittler und Bestian positiv auf die Bundestagswahl.
Die Parteien waren vertreten durch Anja Butschkau (SPD), Sarah Beckhoff (CDU), Henning von Stoltzenberg (Die Linke), Thorsten Sommer (Piraten) und Svenja Noltemeyer (Grüne).

Svenja Noltemeyer (Grüne), Torsten Sommer (Piraten), Henning von Stoltzenberg (Die Linke), Sarah Beckhoff (CDU), Anja Butschkau (SPD) v.l.
Torsten Sommer beim Speeddating
Anja Butschkau beim Speeddating
Politiker von hinten auf Podium vor den 250 Schülerinnen in der Aula des Robert-Bosch- und Robert-Schuman-Berufskollegs

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