Robert-Bosch-Berufskolleg

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Schuljahr 2019/2020

Herr Herber seit Schuljahresbeginn neuer Schulleiter

Seit Beginn des Schuljahres hat das Robert-Bosch-Berufskolleg einen neuen Schulleiter.  Mit Markus Herber übernimmt ein bekanntes Gesicht die verantwortungsvolle Aufgabe.

Foto: Gabriele Protze, Lünen

Bereits seit Februar 2001 gehört Herr Herber zum Kollegium des RBBK. Er unterrichtet die Fächer Chemie, Medizinisches Basiswissen, Medizintechnische Laborverfahren und Halbleitertechnik. Daneben hat er sich über viele Jahre als Moderator der Bezirksregierung Arnsberg im Arbeitsfeld Unterrichtsentwicklung engagiert. In seinen langjährigen Tätigkeiten als Sprecher der schulischen Steuergruppe, Qualitätsberater und SEIS-Koordinator, Fortbildungskoordinator, Fachberater der Bezirksregierung sowie als Didaktischer Leiter brachte er seine Kompetenzen in die Entwicklungsvorhaben des RBBK bereits aktiv ein. Zum 01.02.2014 übernahm er die Position des Stellvertretenden Schulleiters und ist somit seit über 5 Jahren mit den Leitungsaufgaben vertraut. Die Entwicklungen des Berufskollegs in den letzten Jahren zeigen deutlich seine Handschrift: Das Schulprogramm sowie die didaktisch-methodischen Jahresplanungen wurden unter seiner Federführung überarbeitet und an der Planung der technisch-medialen Ausstattung des Neubaus war er in vielen Bereichen unmittelbar beteiligt.

Für die nächsten Jahre hat sich der neue Schulleiter zwei große Arbeitsziele gesetzt: Das erste Ziel bezieht sich auf die Fortsetzung der Digitalisierung des Berufskollegs im Kontext medienpädagogischer und datenschutzrechtlicher Aspekte. Die digitale Bildung an Berufs­kollegs erfolgt immer berufsbezogen. Dies bedeutet, es steht nicht nur die alleinige Kompetenzvermittlung zur Nutzung digitaler Systeme im Vordergrund, sondern auch das reflektierte Handeln der jungen Menschen bezogen auf die neuen technischen Möglichkeiten im jeweiligen Berufsfeld sowie Fragestellungen zum Gesundheitsschutz, Persönlich­keitsrecht, Arbeitsrecht, Datensicherheit und Datenschutz. Das Lehren und Lernen mit digitalen Systemen erfordert eine weitreichende Umstellung didaktischer Unterrichts­konzepte und verlangt ein hohes Maß an technischen und pädagogischen Fortbildungen für das Kollegium, um rasante Entwicklungen in der Arbeitswelt und der Gesellschaft  kompetent und verantwortungsvoll zu begleiten. Entscheidende Faktoren sind bereits erfüllt: „Wir verfügen in unserem modernen Gebäude bereits über eine sehr gute technische Ausstattung, um junge Menschen auf die beruflichen Anforderungen der Zukunft vorzubereiten. Das werden wir weiter, in Kooperation mit unseren außerschulischen Partnern, vorantreiben, um so unseren Beitrag zum Medien- und IT-Standort Dortmund zu leisten.“

Als zweites Ziel möchte Herr Herber die bisherige Arbeit der acht Dortmunder Berufskollegs zur Einrichtung eines Regionalen Berufsbildungszentrums Dortmund (Kurzbezeichnung RBZ-Dortmund) fortsetzen. Durch die Genehmigung des Schulversuchs zum 01.08.2019 durch das Schulministerium sind endlich die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen worden, um gemeinsam mit allen Beteiligten die Bildungsangebote in der Region Dortmund weiterhin konsequent an den Bedarfen auszurichten und gemeinsam zu entwickeln.

Herr Herber blickt optimistisch und engagiert auf die kommende Zeit: „Es gibt viel zu tun; zahlreiche herausfordernde, zukunftsweisende Aufgaben stehen an. Ich bin zuversichtlich, dass das Robert-Bosch-Berufskolleg die anstehenden Entwicklungen erfolgreich bewältigen wird und weiß, dass ich mit dem engagierten Kollegium im Rücken viel erreichen kann. Insofern freue ich mich auf meine neue Rolle und die kommenden Jahre am RBBK.“


Erfolgreiche Teilnahme am Schülerwettbewerb der Fakultät Physik der TU Dortmund 2019

Die Schüler*innen der Klasse 12a des beruflichen Gymnasiums haben im Rahmen des Physikunterrichts bei strahlendem Sonnenschein am diesjährigen Physikwettbewerb der TU Dortmund teilgenommen. Sie hatten drei Monate Zeit, anspruchsvolle physikalische Aufgaben zu bearbeiten und sie in einem Finale vorzustellen. Es erfolgte eine Bewertung durch Mitarbeiter des Fachbereichs Physik der Universität.

Die Klasse hat sich entsprechend der Interessen der einzelnen Schüler*innen drei verschiedenen Wettbewerbsthemen gewidmet. In der ersten Kategorie, dem Eier-Crashtest, galt es ein Gehäuse aus Papier für ein rohes Hühnerei anzufertigen,
durch welches das Ei einen Sturz aus 1,5m unbeschadet übersteht. Mit einer extravaganten Konstruktion konnte unser Team bei starker Konkurrenz einen hervorragenden, mit einem 80€ Gutschein dotierten, 2.Platz belegen.

In der zweiten Kategorie sollten möglichst leichte Papierbrücken über einen Abstand von einem Meter ein Gewicht von 1kg tragen können. Die leichteste Brücke vor Ort stellte auch das Robert-Bosch-Berufskolleg. Leider konnte sie aber dem Gewicht
nicht ausreichend standhalten.

In der dritten Kategorie „Stein-Schere-Papier“ gingen aufgrund konkurrenzlos guter Leistungen gleich der erste und zweite Platz an Schüler*innen der Klasse 12a. Vor allem eine an ein Roulette-Spiel angelehnte Zufallsmaschine konnte hier überzeugen und brachte den Erfindern einen 160€ Gutschein ein.

Als echtes Highlight gab es abschließend eine Besichtigung des Teilchenbeschleunigers Delta. Hierbei wurden den Schüler*innen sowohl der Aufbau und die Funktionsweise des Besuch des Teilchenbeschleunigers Teilchenbeschleunigers erläutert, als auch ein Einblick in die aktuelle Forschung gegeben.

Ein rundum gelungener Tag!

Abbildung 1: der Wettbewerb „Eier-Crashtest“
Abbildung 2: Die Sieger der Kategorie „Stein-Schere-Papier“
„Delta“

Alljährlicher Besuch aus Fernost, doch gibt es Neuerungen am RBBK

Denn erstmalig begrüßte der neue Schulleiter, Markus Herber, die Gäste aus Südkorea von der Gwangju Automatic Equipment Technical High School (GAT).

Die 16 Schüler*innen und deren Lehrkräfte sind für zwei Wochen von Gwangju nach Dortmund an das Robert-Bosch-Berufskolleg gereist, um sich mit der Klasse 13 der gymnasialen Oberstufe auszutauschen. Mehr ...


Auch in 2019 reisen sechs Auszubildende ElekronikerInnen zum Praktikum nach Nordnorwegen

Im Rahmen des Erasmus+-Programms absolvieren zur Zeit sechs angehende ElektronikerInnen – Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik der Betriebe Ritter Starkstromtechnik, Kocher Elektrotechnik und Lorenz Elektrotechnik und ElektronikerInnen für Betriebstechnik von der Thyssen Krupp Steel AG ein Praktikum im norwegischen Bodø.
Vom 23. September bis zum 08. Oktober haben die Auszubildenden die Gelegenheit, in verschiedenen Elektrobetrieben vor Ort unterschiedliche Arbeitsbedingungen und –techniken kennenzulernen und in ihrer Freizeit die eindrucksvolle Umgebung zu erkunden.
Unterstützt werden sie dabei von der Weiterführenden Schule Bodø, mit der das Robert-Bosch-Berufskolleg seit 2018 eine Kooperation vereinbart hat. Finanziert wird das Praktikum über Erasmus+.

Von links: oben: Christian Kowalski, Pia Schmid, Jasmin Sawallich, Truls Lund Jusnes (Bodø Videregaende Skole) unten: Florian Lobe, Sebastian Lamig, Jannik Lobe

TV-Sendung schon online!

So früh wie noch nie.

Aktuell zum Thema Digitalisierung produzierten die „Mediengestalter*innen Bild und Ton“ ein TV-Magazin mit dem Sendetitel „Digital Now“. Im Rahmen ihrer Ausbildung erlernen die Schülerinnen und Schüler sowohl die Erstellung von Beiträgen, besonders mit Blick auf die Abschlussprüfung, als auch die Durchführung von Studioproduktionen. Die Schüler*innen der Oberstufe 1 mussten, aufgeteilt in fünf sogenannte EB-Teams (Elektronische Berichterstattung), fünf Beiträge mit einer Sendelänge zwischen 2,5 und 4 Minuten drehen. U.a. ging es um E-Scooter, Digitalisierung für ältere Menschen und Virtual Reality. Moderiert wurde die Sendung von einer externen Poetry-Slammerin, Anna Lisa Tuczek.
Ein Beitrag wurde erstmals im Rahmen vom Unterricht am Robert-Bosch-Berufskolleg gefilmt. Die Auszubildenden des Bildungsganges „Mediengestalter*in Bild und Ton“ eines EB-Teams gingen hierzu in die größte Abteilung des Hauses, in die IT-Abteilung. Sie begleiteten Schüler*innen während des Unterrichts und interviewten sie zu ihrer Ausbildung.
Neu war auch, dass zum Ende der Sendung ein zweiter Studiogast zu Wort kam. Die Poetry-Slammerin Eva-Lisa trug passend zum „digitalen“ Thema das „Vater unser“ mit ihren eigenen Textbausteinen vor.

Zu sehen ist die Sendung beim Lernsender „nrwision“ unter folgendem Link: https://www.nrwision.de/mediathek/digital-now-190919/

Das Abschlussfoto mit den stolzen Schüler*innen der Oberstufe 1, Studiogast Manfred Simsch (5.v.l.) und Moderatorin Anna Lisa Tuczek (8.v.l.) gab es noch vor dem selbstgemachten Catering.

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