Homepage der Johann-Gutenberg-Realschule
Methodentraining
Methodenbaustein stressfreies Präsentieren - Klasse 9
| Stressfreies Präsentieren leicht gemacht | ||
Um punkt 8.45 Uhr steht die Klasse 9c der Johann-Gutenberg Realschule vor dem Haupteingang der Continentale in Dortmund. |
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| Jetzt sind die Schüler an der Reihe: Was finden sie bei einer Präsentation wichtig? Dann kommen die Themen Zuhöreranalyse, professionelle Recherche und inhaltliche Struktur dran, bei denen die Klasse gespannt zuhört. Es scheint ihnen wirklich wichtig zu sein, denn sie machen sich ohne Aufforderung Notizen. Wer hat nicht schon einmal ein Referat halten müssen und somit gehen diese Punkte jeden im Raum etwas an! So lernen sie, dass die Zuhörer eines Vortrages z.B. beim Lesen 10%, beim Hören 20%, beim Sehen 30%, beim Sehen und Hören 50% behalten. Wenn man selbst vorträgt kommt man auf 70% und am meisten erreicht man, wenn man etwas selbst ausführt, nämlich 90%. Zwischendurch eine Pause, in der die Schülerinnen und Schüler über das Gelernte reden. Es geht weiter: Visualisierung/ Medieneinsatz, persönliches Auftreten und freies Sprechen sind jetzt die Stichworte. Man muss auf viele Punkte achten. Eine treffende Überschrift, die Begrenzung der Informationsfülle, einfache Formulierungen, ausreichender Zeilenabstand, Lesbarkeit und dass Bild und Text zusammen passen – das alles ist wichtig! Einfach Medien einsetzen? So leicht ist das nicht! Freie Sicht, genügend Zeit zum Aufnehmen, zum Beispiel einen Zeigestock zu benutzen ist gut. Passende Medien, angemessene Kleidung, das Herstellen von Blickkontakt, Mimik und Gestik gehören auch dazu. Man sollte Pausen einsetzen und Ruhe und Sicherheit ausstrahlen. Ein selbstbewusstes Auftreten ist von Vorteil jedoch … |
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| Ein wildes Gekicher bricht aus. Damit es auch jedem klar wird, kommt ein Auszubildender in Badehose, T-Shirt und Flip-Flops in den Raum hinein. Er will damit zeigen, dass man sich für jede Präsentation, Bewerbung oder auch für einen Vortrag in der Schule Gedanken über sein Äußeres machen soll und auch wenn man sich in seiner Freizeit so am wohlsten fühlt, für einen Vortrag ist dieses Outfit sicher nicht geeignet. Zum Schluss gibt es noch Tipps für den Umgang mit einem Blackout. | ||
| Danach müssen die Schüler das Gelernte selbst umsetzen und in Gruppen eine Präsentation über ihre eigene Schule – die Johann-Gutenberg-Realschule - vorbereiten. Dafür haben sie 40 Minuten. Nach einer Stärkung durch das Mittagessen in der Kantine müssen immer zwei aus der Gruppe das Thema präsentieren. Gar nicht so leicht, die vielen Punkte zu berücksichtigen! Am Ende bekommt die Klasse noch eine Mappe, in der die gelernten Dinge zusammen gefasst sind. |
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| Nicht nur Lars Bartholmey aus der Klasse 10c, der für die Schüler aus dem 10er Sowikurs spricht, ist der Meinung: „Es lohnt sich, an der Methodenschulung „Stressfreies Präsentieren“ der Auszubildenden der Continentale teilzunehmen. Die Inhalte wurden uns einwandfrei nahegebracht und erläutert. Die Auszubildenden verwendeten anschauliche Plakate und gaben Tipps zur Verbesserung von Vorträgen, die wir selber gehalten haben. Die Erfahrungen und Ratschläge sind hilfreich für Vorstellungsgespräche, oder Vorträge in der Schule oder der Ausbildung. Das Klima während der Schulung war sehr entspannt.“ Das deckt sich übrigens auch mit den Meinungen aus den 9. Klassen. „Das ganze Seminar war sehr gut strukturiert und wurde durch gute Tafelbilder gestützt. Ich denke, dass man das Seminar auf jeden Fall auch mit den nachkommenden Klassen machen sollte, da es sonst ein großes Versäumnis wäre.“ Oder „Die Seminarleiter haben uns sehr gute Tipps gegeben!“ – so die einhellige Meinung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die auch in einer anonymen Umfrage bestätigt wurde, in der auch noch einmal deutlich wurde, dass sich ein Großteil der Schüler nun sicherer fühlt, wenn es um das Präsentieren geht. | ||
Kerstin Rottke, Ausbildungsleiterin der Continentale, sieht in solchen Angeboten nur Vorteile – für beide Seiten: „Unsere Auszubildenden profitieren von diesem Tag, weil es für sie eine gute Übung für projektorientiertes Lernen ist, auf das wir viel Wert legen. Denn neben den fachlichen Qualifikationen, die sie erwerben müssen, möchten wir unseren Auszubildenden auch Schlüsselqualifikationen wie die Fähigkeit zur Teamarbeit und zum selbstständigen Arbeiten vermitteln.“ Alexandra Möller – ebenfalls Ausbildungsleiterin der Continentale – will das Projekt auf jeden Fall weiterführen. Nina Ströbele, 9c – Lars Bartholmey, 10c Hier gehts zu den Fotos aus dem Testdurchlauf vom 10er Sowikurs! |
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