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AG - FUSSBALL   (Eventveranstalungen)

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STREETSOCCER - Ein Fußball-Fair Play-Pokalwettbwerb
Der dritte Baustein "Straßenfußball für Toleranz" ist eine Methode des Fußballspielens mit besonderem Regelwerk. Auf sogenannten "Streetsoccer-Courts" spielen gemischte Mannschaften gegeneinander. Die geschossenen Tore zählen nur, wenn auch mindestens ein Tor von einem Mädchen erzielt wurde. Es gibt keine Schiedsrichter sondern jeweils nur Beobachter (Teamer), die am Ende des Spiels gemeinsam mit den Mannschaften Fair Play Punkte vergeben. Diese sind für den Ausgang eines Spiels genausoentscheidend wie die geschossenen Tore. Auf spielerische Weise soll so ein soziales und faires Miteinander eingeübt werden. Wir haben an unserer Schule schon 2 solcher Streetsoccer-Turniere ausgerichtet und an verschiedenen Turnieren anderer WM-Schulen teilgenommen. Vom 14. - 16. September 2005 spielten wir als Mosambik beim "African Cup of Nations" in Wittenberge mit. Hier haben alle WM-Schulen, die ein afrikanisches Land vertreten, ihren Afrikameister und ihre Teilnehmer an der WM-Endrunde im Juni 2006 in Potsdam ermittelt. Leider ist unsere Mannschaft in der Zwischenrunde ausgeschieden. Nächstes Jahr in Potsdam sind aber Vertreter unserer Schule dabei, und wir werden dort präsentieren, was wir aus unserer Botschafterrolle gemacht haben.

Fair-Life-Tag" an der HS Scharnhorst
Unseren "Fair-Life"-Tag haben wir im Rahmen eines großen Schulfestes am 02.Juli 2005 (siehe Bild unten) gefeiert. Afrikanisches Essen, wunderschöne selbstgebastelte afrikanische Musikinstrumente, Trommel-Tanzvorführungen, Torwandschießen mit fair gehandelten Bällen (siehe Seite Projekt Fairplay) und vieles mehr konnten wir unseren zahlreich erschienen BesucherInnen anbieten. In einer großen Ausstellung präsentierten unsere SchülerInnen "unser" Land Mosambik und informierten zum Projekt zum Thema "Fair Play for Fair Life".

1. Fußball-Festival in Ostfildern
Das Projekt "Fußball-Lernen-Global" knüpft an das erfolgreich durchgeführte Projekt "WM Schulen - Fair Play for Fair Life" (2004-2006) an, bei dem unsere Schule ja als Botschafter von Mosambik beteiligt war. Es wird gefördert vom BMZ und in Kooperation mit dem Institut für Friedenspädagogik Tübingen unter der Projektleitung von KICKFAIR e.V. durchgeführt.
Bei "Fußball-Lernen-Global" steht nicht der wettkampfbezogene Fußball im Mittelpunkt sondern das miteinander Lernen und Sporttreiben. Die Begeisterung für Fußball schafft einen alltagsnahen Zugang zu Inhalten globalen Lernen.
Vom 19. bis 21. September trafen sich SchülerInnen unserer Schule mit anderen SchülerInnen von Schulen aus ganz Deutschland zum 1. Fußball-Lernen-Global Festival in Ostfildern bei Stuttgart. Freitags mittgags trafen wir uns mit Frau Abrat und Herrn Mallée am Dortmunder Hbf und dann ging es mit dem ICE nach Suttgart. Von da fuhren wir mit der Bahn zur Erich-Kästner-Hauptschule in Ostfildern. Bei unserer Ankunft wurden wir gleich mit großem Hallo begrüßt, und SchülerInnen der Schule zeigten uns alles. Zum Schluss führten sie uns in unser "Schlafzimmer", einen Klassenraum, in dem wir die nächsten 2 Tage und insbesondere Nächte verbringen sollten. Nachdem wir unsere Luftmatratzen aufgepumpt und uns etwas umgesehen hatten, gab es auch schon Abendessen.
Alle Mahlzeiten wurden von Schülern, einem Lehrer und zwei Eltern der Erich-Kästner-Schulezubereitet und schmeckten ganz hervorragend. Überhaubt waren alle sehr gastfreundlich.
Nach dem Abendesse wurden noch einige Interaktionsspiele gemacht, bei denen dann auch gemischte Teams für das Turnier gebildet wurden. Schon bald entstanden erste Bekanntschaften. Mit einem Schüler, den ich da kennen gelernt habe, stehe ich heute noch im Email-Kontakt.
Am Samstag Morgen gab es dann verschiedene Workshops. Tolga und ich wurden als Teamer ausgebildet und halfen anschließend mit, die Courts für das Straßenfußball-Turnier am Nachmittag in einer ehemaligen Straßenbahnhalle aufzubauen. Die Anderen beschäftigten sich spielerisch mit Themen wie Toleranz; Fairness und Respekt. Aus bemalten Styroporquadern erstellten sie dann eine gemeinsame FAIR-PLAY - Säule.
Beim Turnier haben dann alle begeistert mitgemacht, und am Ende war gar nicht so wichtig, wer gewonnen hat. Tolga und ich durften dann auch unsere ersten Spiele als Teamer leiten.
Abends haben dann alle gemeinsam gefeiert, und wir hatten noch Gelegenheit, uns mit den SchülerInnen der anderen Schulen zu unterhalten.
Am Sonntag nach dem Frühstück fuhren wir dann wieder mit dem Zug nach Hause, wo wir nachmittags schon von unseren Eltern am Bahnhof erwartet wurden.
Das war für uns alle ein ganz spannendes Wochenende mit viel Spaß.