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PROJEKT - FUSSBALL LERNEN GLOBAL

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Vom Player zum Spieler
Als die Schule beim WM-Schulen Projekt „Fair Play for Life“ als WM-Botschafter für Mosambik beteiligt war, lernte der HSS-Schüler André Kipp von der 9B als Spieler erstmals eine Art des Fußballspiels kennen, bei der nicht nur das Tore Schießen sondern besonders Fairness und Miteinander wichtig waren. Auch das Einbeziehen der Mädchen, die vorher nach Meinung der skeptischen Schüler beim Zusammenspiel eher nur im Wege standen, war für André eine ganz neue Erfahrung. Besonders war für ihn das Schönste, wie gut es klappte und obendrein auch noch riesigen Spaß machte.


Nachdem ein Lehrer André K. fragte, ob er nicht Lust hätte Teamer zu werden, nahm der 9B-Schüler die Herausforderung sofort mit Begeisterung an. Zusammen mit einem weiteren Schüler, Tolger Yaman von der 8A, wurde er in Ostfildern zum Teamer ausgebildet. Hierbei bekamen sie bereits schon einen ersten Einblick, wie schwierig auch die Organisation eines Straßenfußball-Turniers ist.
Als dann das traditionelle Weihnachtsturnier der HSS für die 5. und 6. Klassen anstand, bei dem die Mädchen sonst immer Völkerball und die Jungen immer Fußball spielten, beschlossen die frisch gebackenen Teamer diesmal ein Turnier nach den Regeln von Fußball Lernen Global zu veranstalten. Dabei waren die Aufgaben der Organisation Termin suchen, das Turnier von der Schulleitung und den Klassenlehrern genehmigen lassen, die Schüler informieren (glücklicherweise kannten die Schüler diese Form des Fußball Spielens schon aus dem Sportunterricht), Mannschaften bilden lassen, einen Spielplan erstellen, die Turnhallen vorbereiten wie Bänke als Banden u.a.m. Geld für Pokale und Medaillen konnte von der SV-Kasse beschafft werden. Um die Urkunde kümmerte sich freundlicherweise ein Sportlehrer.

Als dann am 17.12.2009 der Turniertag anstand, war das Teamer-Duo zunächst aufgeregter als die Spieler. Würde alles klappen? Werden sie als Teamer von den Schülern respektiert? Dann ging es los und alle Aufregung schien wie weggeblasen zu sein bei den Teamern, denn jetzt mussten sie sich voll auf Ihre Aufgaben konzentrieren. Insgesamt nahmen 8 Teams Mannschaften teil, welche sich lustige Namen ausdachten wie „Chiqui Bananas“, „Gute Verlierer“ oder „HSS - Soccer“. Der Fantasie schien keine Grenzen gesetzt zu sein...
Der Modus des Turniers sah vor, dass zunächst eine Vorrunde in 2 Gruppen zu je 4 Teams ausgetragen wurde. Die ersten Beiden jeder Gruppe kamen in die Endrunde, die Dritt- und Viertplatzierten kamen in die „Lucky Loser-Runde“. So hatten alle gleich viele Spiele. Am Ende siegte „Pro Evolution“ vor „Streetcoccer“. Den „Fair-Play-Pokal“ für die meisten Fairnesspunkte mussten sich 2 Teams („Gute Verlierer“ und „Chiqi Bananas“) teilen. Beide Mannschaften hatten die Maximalpunktzahl von 15 Fairnesspunkten erreicht.

Für die Teamer André K. und Tolger Y. hat das Turnier besser geklappt als gedacht. Zwar wurde ab und zu gemeckert, aber alle waren mit Begeisterung und Fairness bei der Sache und besonders auch die Mädchen hatten Spaß. Obwohl beide Teamer sich gegenseitig ablösten, war es für sie doch recht anstrengend. Somit war klar, dass beim nächsten Turnier unbedingt noch mehr ausgebildete Teamer eingesetzt werden sollten, damit immer abgewechselt werden kann.