Entwurf, Stand: 15.07.2003
„Begabung ist nicht nur Voraussetzung für das Lernen, sie ist auch dessen Ergebnis“ (Heinrich Roth).
Alle Schülerinnen und Schüler haben Kompetenzen und alle sollen auch individuell gefördert werden! Ziel der Maßnahmen ist einerseits eine Verstärkung des individuellen Lernens für alle Schülerinnen und Schüler.
Andererseits sollen die besonders lernfähigen und lernwilligen durch zusätzliche Angebote (nach individueller
Entscheidung der Beteiligten –
acceleration oder
enrichment ) ebenso
gefördert werden wie die Schülerinnen und Schüler, die vorübergehend (bei genereller Eignung für die Schulform
Gymnasium) Lerndefizite aufweisen.
Maßnahmen: „Drehtürmodell“: Schülerinnen und Schüler verlassen den regulären Unterricht, um
zwei Fremdsprachen im WPI zu erlernen
um Fachunterricht einer höheren Klasse teilzunehmen
an einem selbstgewählten Thema im Selbstlernzentrum zu arbeiten
einen außerschulischen Lernort aufzusuchen
Bei den ersten beiden Beispielen stehen die Schüler unter der Aufsicht von Fachlehrkräften, in den folgenden
arbeiten sie ohne ständige Aufsicht selbstständig im Selbstlernzentrum. Eine Lehrkraft ihrer Wahl betreut sie.
Die Zielsetzung, das Thema, die Planung und der Lernfortschritt werden in einem Lerntagebuch dokumentiert.
In allen Beispielen wird die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung für den Lernprozess geschult.
Förderung in Gruppen: Schülerinnen und Schüler lernen in Gruppen am Nachmittag mit dem Ziel:
in Gruppen eine Klasse zu überspringen
gemeinsam das "Sitzenbleiben" zu vermeiden
in altersgemischten Gruppen an einem Projekt zu arbeiten, wie z.B.
Orchester
Theater
Agenda 21
Müllvermeidung und -trennung
Energieeinsparung
Partizipation
soziale Gerechtigkeit
Nachhaltigkeit
Die Kompetenzförderung und die Individualisierung des Unterrichtes soll mit dem zu entwickelnden Medienkonzept
verknüpft werden und in das Schulprogramm aufgenommen werden.